In den letzten Jahren hat Microsoft oftmals das Feld von hinten versucht wieder aufzuräumen. Das muss per se nichts schlechtes sein, denn viele andere Unternehmen machen es ebenso. Das momentan erfolgreichste Beispiel ist Apple. 
Auch in der Welt von BigData und Hadoop in der Cloud war es von Seiten Microsofts bisher eher etwas still. eine erste veröffentlichte Agenda zeigte das zielstrebige Vorhaben in Punkto Cloud und BigData ordentlich Gas zu geben. Dies ist besonders im BigData Jahr 2012 wichtig. 

Doch wie verhält es sich mit den Daten und der Cloud oder insgesamt? Nun bisher ist es von der geschichtlichen Entwicklung ähnlich, wie mit die von SQL. SQL sollte dem einzelnen Nutzer auch die Möglichkeit geben Daten direkt und ohne technisches Personal nutzen zu können. Bis heute jedoch ist es sicherlich nicht in den Chefetagen der Unternehmen üblich Daten über SQL abzufragen. Der Manager von heute nutzt dann doch lieber Tools, welche auf Knopfdruck funktionieren. Wer kann es ihm auch im Zeitalter von iPhone und Tabletts verübeln. Doch BigData analysieren ist ebenso komplex. Mittlerweile gibt es zwar Tools, wie Hive[2] oder Pig[3], welche zumindest die Komplexität der Datenanalyse auf der Anwenderseite wieder auf den SQL Level zurückgebracht haben, jedoch ist auch hier der normale Nutzerschwer überfordert. Hinzu kommt, dass die Daten auch irgendwie in z.B. Hadoop “hinein” müssen.

Microsoft scheint hier Abhilfe schaffen zu wollen und Hadoop Büro tauglich werden zu lassen. So zumindest die Angekündigten Pläne. Mit Hilfe des Unternehmens Hortonworks[4] soll es möglich werden Apache Hadoop mit Hilfe einer ODBC Schnittstelle direkt an Microsofts Excel anbinden zu können. Damit würden dann Business Intelligence (BI) Tools Zugang zu Hadoop Cluster bekommen und in Excel könnten Pivot-Datenanalsen nutzbar sein.

Ebenso entwickeln beide Hersteller zusammen ein JavaScript Framework für Apache Hadoop[5] zur einfachen Einbindung und Datenexploration in JavaScript. Dies dürfte für die momentan sehr große JavaScript Gemeinde eine gute Nachricht sein und für Microsoft ein Schritt in die richtige Richtung. 

Die eingeschlagen Richtung hin zu nutzerfreundlicherer Datenanalyse dürfte für Anwender, klassische VBA-Entwickler, JavaScript Programmierer, ODBC Freunde und Freelancer aus dem Bereich Datenanalyse eine schöne Bereicherung und Absicherung zukünftiger Aufträge verheißen. Warten wir ab wie sich die Dinge entwickeln.

Quellen:

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